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Weshalb unser Ansatz funktioniert

Einige Personen fragen uns immer wieder, wie die Simulation von Werbewirkung funktionieren kann, wenn es im jeweiligen Fall doch keine dedizierten Studien gibt.
 
Das Problem mit dieser Frage wird deutlich, wenn man sie sich genauer ansieht.
Eine Simulation bedient sich immer historischer Daten. Ansonsten wäre es eine Beobachtung.
 
Die meisten Menschen denken an Beobachtungen und Befragungen, wenn sie an Marktforschung denken.
Um allerdings tatsächlich eine sehr gute und valide Studie zur vollständigen Werbewirkung von Werbung umzusetzen, müssten hunderte von tausenden von Euros in die Hand nehmen. Zumindest, wenn man keinen guten Freund hat, der als Uni-Professor genau auf diesem Gebiet forscht und es sich zur Lebensaufgabe macht, einem zu helfen. Dabei spreche ich noch gar nicht von der enormen zeitlichen Dimension.
Für die meisten, wenn nicht alle Werbevorhaben ist das schlichtweg nicht im Bereich des Möglichen!!
 
Denken wir neu!
Denken wir an Künstliche Intelligenz (KI, oder englisch AI).
Im Bereich des maschinellen Lernens gibt es zwei maßgebende Prozesse. Der eine sieht so aus, dass über Sensoren alle möglichen Daten erfasst werden, um davon Handlungen abzuleiten. Das ist relevant, wenn ein Roboter einer Linie folgen oder eine Person erkennen soll. Der zweite Ansatz sieht so aus, dass Unmengen an historischen Daten analysiert und nach Mustern geclustert werden, um zukünftige Ereignisse vorherzubestimmen. Das funktioniert in sehr vielen Bereichen erstaunlich gut. Die Wettervorhersage ist hierbei schon das „Old-School“-Beispiel. Denken Sie nur an die KI, die mittlerweile im Schachspiel unschlagbar ist, oder die Intelligenz, die Go gewinnt, oder sogar Poker oder Sport-Ergebnisse vorhersagen kann! Ungeachtet der Tatsache, dass all dies in diesem Moment passiert (und ich habe nur die Dinge erwähnt, die auch in den Medien stehen), glauben es viele Personen nicht, da der Mensch dazu neigt, zu glauben, dass seine Handlungen höchst individuell, wenn nicht gar einzigartig sind. Sie sind es nicht (siehe hierzu auch unseren Beitrag zum freien Willen).
 
Wie dem auch sei. Placedise funktioniert genau so.
Wir analysieren historische Daten und simulieren damit die wahrscheinlichste Realität für eine bestimmte Situation.
Das funktioniert, da letzten Endes, wenn man genügend Daten zusammenwirft, Menschen nahezu vollständig berechenbar sind. 🙂
 
Oder, um beim Beispiel der Wettervorhersage zu bleiben: Die Vorhersage mag nicht ganz so genau sein, wie der Blick aus dem Fenster, aber man kennt das Wetter dadurch, bevor man naß wird!
 
 
 
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Jens Kuerschner

Autor: Jens Kuerschner

Jens Kürschner ist Gründer und CEO/Geschäftsführer von Placedise. Als Experte für Konsumentenverhalten und Medien-Enthusiast ist er maßgeblich für das Produkt-Know-How verantwortlich. In unserem Blog wird dieses Wissen sowie die Erfahrungen aus langjähriger Forschung und Studium mit Ihnen geteilt.

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